Der alte Wonneproppen Papi lebte über die Hälfte seines langen Lebens als Streuner. Er war Teil eines kleinen Rudels das über die Jahre zu einer Familie zusammen wuchs. Die Anwohner freuten sich an den freundlichen Tieren und versorgten sie mit dem Nötigsten. So ging es allen gut und Papi führte ein zufriedenes Leben in Freiheit. Bis die Hundefänger kamen. Alle Hunde kamen in ein Tierheim.
Eine Anwohnerin, die selber ein kleines Refugio hat, versprach den eingefangenen Hunden sich zu kümmern, sobald sie Kapazität hat. Bis sie Papi herausholen konnte dauerte es Jahre, nun aber ist er endlich bei ihr. Erstaunlicherweise konnte er sich sein charmantes, liebes Wesen bewahren, ist freundlich und zutraulich, will immer dabei sein. Aber auch seine Retterin kann Papi nicht alles bieten, was er für einen glücklichen Lebensabend braucht. So ist er noch immer auf der Suche nach seinem endgültigen Zuhause.
Mittlerweile uralt wünschen wir uns für den Bären den besten Gnadenplatz der Welt. Papi sucht ruhige Menschen die viel Zeit für ihn haben, auf dem Land wohnen mit Haus und grossem, eingezäunten Garten. Er wird zufrieden im Gras liegen, wenn seine Menschen gärtnern und mit ihnen wieder zurück ins Haus trotten, wenn es dafür Zeit ist. Papi ist sehr genügsam und will nur noch eines, etwas das er nie gehabt hat: Von seinen eigenen Menschen geliebt und umsorgt werden, bis ans Ende seiner Tage.
Papi kommt am 18. April auf Pflege in die Schweiz
